Eine Rückbaubürgschaft ist eine finanzielle Sicherheitsleistung, die den ordnungsgemäßen Rückbau einer baulichen Anlage und die Wiederherstellung des ursprünglichen Grundstückszustands nach Ende der Nutzungsdauer absichert.
Im Bereich der Erneuerbaren Energien fordern Behörden und Grundstückseigentümer bei Energiebauprojekten regelmäßig eine Rückbaubürgschaft. Diese Sicherheitsleistung betrifft gleichermaßen Betreiber von Photovoltaik-Anlagen, Biogasanlagen und Windkraftanlagen. Sie stellt sicher, dass die Rückbaukosten gedeckt sind, falls der Betreiber seiner Verpflichtung nicht nachkommen kann.
Mit einer Rückbaubürgschaft werden die gesetzlichen oder vertraglichen Verpflichtungen zuverlässig erfüllt, ohne die Liquidität zu belasten. Während Banken diese Absicherung traditionell über Kreditlinien bereitstellen, bieten versicherungsbasierte Rückbaubürgschaften eine Alternative, die nicht auf die Banklinien angerechnet wird. Durch diese Absicherung bleibt der finanzielle Spielraum für Investitionen, Betrieb und Wachstum erhalten.